Imago, eine Design-Agentur für elektronische Produkte, hatte ein klares Ziel: Relevante Leute per LinkedIn-Kampagne an ihren Stand auf der Fachmesse COMPAMED lotsen. Spoiler: Der erhoffte Ansturm auf den Messestand blieb aus. Aber die Kampagne war trotzdem ein voller Erfolg – nur eben anders als geplant.
Wir navigierten die Kampagne durch schwieriges Targeting. Sie lieferte zwar nicht den erhofften Ansturm auf den Messestand, dafür beflügelte sie die organische Sichtbarkeit. Das Ergebnis: Mehr Follower, Brand Awareness und Engagement-Raten, die weit über dem Branchenschnitt lagen. Ein Performance-Test, der am Ende zur wertvollen Strategie-Grundlage wurde.
Client
Branche
Service
Time Frame
Team
Tools
Collab
Engagement Rate
(Benchmark übertroffen)
Click-Through-Rate
(für LinkedIn LeadGen Ads überdurchschnittlich)
erreichte Personen
(Brand Awareness)
Imago wollte kurzfristig Entscheider:innen aus der Medizintechnik zu ihrem Stand auf der COMPAMED bringen. Die Herausforderung lag in der Kombination aus Nische (UX für medizinische Displays) und der Ortsgebundenheit der Messe. Unser Job war es, das Budget in diesem Setup bestmöglich einzusetzen und vor allem herauszufinden: Lässt sich diese spezielle Zielgruppe auf LinkedIn überhaupt so punktgenau und kurzfristig aktivieren?
Scroll-Stopper im Feed: Zielgruppengenaue B2B-Ads für eine erfolgreiche LinkedIn-Kampagne.
Da die Visuals vom Kunden kamen, konzentrierten wir uns auf das Handwerk dahinter: Wir brachten die Texte auf den Punkt, formulierten klare Call-to-Actions und standen beratend bei der Formatauswahl zur Seite. Während der Kampagne setzten wir auf agile Steuerung. Wir testeten Video, Karussell und Single Image gegeneinander. Budgets haben wir täglich im Blick behalten und in Formate investiert, die am meisten Resonanz erzeugten. Parallel überwachten wir die Lead-Qualität. So konnten wir beratend eingreifen, als sich herauskristallisierte, dass es steigende Streuverluste gab.
Volle Aufmerksamkeit für den Messestand: Kunden-Videos die wir für die LinkedIn Ads verwendet haben.
Organisches Wachstum schlägt Budget: Die Reaktionen der Zielgruppe steigen über drei Monate sichtlich an.
Die stetig steigende Kurve zeigt den kontinuierlichen Follower-Zuwachs in drei Monaten.
„Ehrliches Marketing heißt bei jut-so: die richtigen Schlüsse ziehen, wenn eine Hypothese nicht wie geplant aufgeht. Der organische Push durch unsere Kampagne war der beste Beweis dafür, dass wir genau an der richtigen Stelle sichtbar waren. Auch wenn der Messestand davon nicht betroffen war.“—Denise Scheffer (Marketing Manager)
Die wichtigste Erkenntnis der Kampagne: LinkedIn ist definitiv der richtige Kanal für Imago. Der Call-to-Action „Besuch unseren Messestand“ war allerdings kein gewinnbringender Hebel: die direkten Terminbuchungen blieben hinter den Erwartungen zurück.
Das eigentliche Ergebnis zeigte sich woanders. Dank des guten Targetings hatten wir überdurchschnittliche Klickraten und Interaktionen. Besonders stark war der „Halo-Effekt“: Die bezahlten Ads wirkten wie ein Katalysator für die organische Sichtbarkeit.
User sahen die Ads, klickten zeitversetzt aufs Profil, interagierten mit Beiträgen und folgten der Seite. Imago hat vielleicht keine volle Messe-Terminliste bekommen, dafür aber eine deutlich gewachsene Community und spannende Insights für zukünftige Kampagnen ohne Event-Druck.
Und du dachtest schon, das war’s, oder?
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