LinkedIn-Kampagne für IMAGO

Sichtbarkeit statt Standbesuch: Was wir aus der Imago-Kampagne gelernt haben

Mood Board für die Case Study der Imago-Kampagne über digitale Sichtbarkeit. Das Raster zeigt verschiedene Kacheln mit Medizintechnik-Visuals, die für die Kampagne verwendet wurden. Markante orangefarbene Textboxen ergänzen die Bilder mit Slogans, die Nutzer:innen im Rahmen einer strategischen B2B-LinkedIn Kampagne gezielt ansprechen.

Resümee

Imago, eine Design-Agentur für elektronische Produkte, hatte ein klares Ziel: Relevante Leute per LinkedIn-Kampagne an ihren Stand auf der Fachmesse COMPAMED lotsen. Spoiler: Der erhoffte Ansturm auf den Messestand blieb aus. Aber die Kampagne war trotzdem ein voller Erfolg – nur eben anders als geplant.

Wir navigierten die Kampagne durch schwieriges Targeting. Sie lieferte zwar nicht den erhofften Ansturm auf den Messestand, dafür beflügelte sie die organische Sichtbarkeit. Das Ergebnis: Mehr Follower, Brand Awareness und Engagement-Raten, die weit über dem Branchenschnitt lagen. Ein Performance-Test, der am Ende zur wertvollen Strategie-Grundlage wurde.

Client

Imago Design GmbH

Branche

IT & DigitalesMedizin & Gesundheit

Service

Time Frame

2 Monate · 15.09.2025 – 23.11.2025

Team

Franziska Wamsler

Tools

Canva, LinkedIn Campaign Manager

Collab

Die Highlights

1,08 %

Engagement Rate
(Benchmark übertroffen)

0,60 %

Click-Through-Rate
(für LinkedIn LeadGen Ads überdurchschnittlich)

43.000+

erreichte Personen
(Brand Awareness)

Herausforderung

Imago wollte kurzfristig Entscheider:innen aus der Medizintechnik zu ihrem Stand auf der COMPAMED bringen. Die Herausforderung lag in der Kombination aus Nische (UX für medizinische Displays) und der Ortsgebundenheit der Messe. Unser Job war es, das Budget in diesem Setup bestmöglich einzusetzen und vor allem herauszufinden: Lässt sich diese spezielle Zielgruppe auf LinkedIn überhaupt so punktgenau und kurzfristig aktivieren?

Drei Smartphone-Displays zeigen LinkedIn-Beiträge der Imago Design GmbH vor einem leuchtend orangefarbenen Hintergrund. Die digitalen Anzeigen präsentieren medizinische Hardware sowie smarte Interfaces und sprechen Fach-Nutzer:innen mit prägnanten, englischsprachigen Slogans an. Das konsistente Branding und die klaren Call-to-Actions für einen Messeauftritt demonstrieren eine zielgerichtete B2B-Marketing-Strategie für maximale Reichweite.

Scroll-Stopper im Feed: Zielgruppengenaue B2B-Ads für eine erfolgreiche LinkedIn-Kampagne.

Strategie

Da die Visuals vom Kunden kamen, konzentrierten wir uns auf das Handwerk dahinter: Wir brachten die Texte auf den Punkt, formulierten klare Call-to-Actions und standen beratend bei der Formatauswahl zur Seite. Während der Kampagne setzten wir auf agile Steuerung. Wir testeten Video, Karussell und Single Image gegeneinander. Budgets haben wir täglich im Blick behalten und in Formate investiert, die am meisten Resonanz erzeugten. Parallel überwachten wir die Lead-Qualität. So konnten wir beratend eingreifen, als sich herauskristallisierte, dass es steigende Streuverluste gab.

Volle Aufmerksamkeit für den Messestand: Kunden-Videos die wir für die LinkedIn Ads verwendet haben.

Ein Balkendiagramm vergleicht organische und gesponserte Reaktionen von September bis November. Die hellgrünen Balken für organisches Engagement verdreifachen sich im Verlauf der Kampagne nahezu, während die weißen Balken für gesponserte Inhalte konstant niedrig bleiben. Das illustriert eine erfolgreiche Content-Strategie mit hoher Nutzer:innen-Interaktion.

Organisches Wachstum schlägt Budget: Die Reaktionen der Zielgruppe steigen über drei Monate sichtlich an.

Ein Liniendiagramm visualisiert das Follower-Wachstum über einen Zeitraum von drei Monaten. Eine violette Kurve vor dunkelblauem Hintergrund steigt von Anfang September bis Ende November kontinuierlich von knapp über 200 auf über 320 Follower an. Die Grafik belegt den nachhaltigen Reichweitenaufbau durch eine zielgerichtete Marketing-Strategie.

Die stetig steigende Kurve zeigt den kontinuierlichen Follower-Zuwachs in drei Monaten.

„Ehrliches Marketing heißt bei jut-so: die richtigen Schlüsse ziehen, wenn eine Hypothese nicht wie geplant aufgeht. Der organische Push durch unsere Kampagne war der beste Beweis dafür, dass wir genau an der richtigen Stelle sichtbar waren. Auch wenn der Messestand davon nicht betroffen war.“
Denise Scheffer (Marketing Manager)
Auf dunkelblauem Hintergrund präsentieren drei nebeneinanderliegende Karussell-Anzeigen das Look and Feel einer B2B-Kampagne. Die Bildstrecken zeigen medizinische Geräte und digitale Interfaces, jeweils ergänzt durch markante orangefarbene Textboxen mit englischen Slogans. Das konsistente Branding der vom Kunden gelieferten Visuals sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert, den wir durch unser gezieltes Marketing für Nutzer:innen sichtbar machen.
Auf dunkelblauem Hintergrund präsentieren drei nebeneinanderliegende Karussell-Anzeigen das Look and Feel einer B2B-Kampagne. Die Bildstrecken zeigen medizinische Geräte und digitale Interfaces, jeweils ergänzt durch markante orangefarbene Textboxen mit englischen Slogans. Das konsistente Branding der vom Kunden gelieferten Visuals sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert, den wir durch unser gezieltes Marketing für Nutzer:innen sichtbar machen.
Auf dunkelblauem Hintergrund präsentieren drei nebeneinanderliegende Karussell-Anzeigen das Look and Feel einer B2B-Kampagne. Die Bildstrecken zeigen medizinische Geräte und digitale Interfaces, jeweils ergänzt durch markante orangefarbene Textboxen mit englischen Slogans. Das konsistente Branding der vom Kunden gelieferten Visuals sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert, den wir durch unser gezieltes Marketing für Nutzer:innen sichtbar machen.

Ergebnis

Die wichtigste Erkenntnis der Kampagne: LinkedIn ist definitiv der richtige Kanal für Imago. Der Call-to-Action „Besuch unseren Messestand“ war allerdings kein gewinnbringender Hebel: die direkten Terminbuchungen blieben hinter den Erwartungen zurück.

Das eigentliche Ergebnis zeigte sich woanders. Dank des guten Targetings hatten wir überdurchschnittliche Klickraten und Interaktionen. Besonders stark war der „Halo-Effekt“: Die bezahlten Ads wirkten wie ein Katalysator für die organische Sichtbarkeit.

User sahen die Ads, klickten zeitversetzt aufs Profil, interagierten mit Beiträgen und folgten der Seite. Imago hat vielleicht keine volle Messe-Terminliste bekommen, dafür aber eine deutlich gewachsene Community und spannende Insights für zukünftige Kampagnen ohne Event-Druck.

überraschung! es gibt noch mehr.

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